“Dzień Dobry” wünschen wir euch. Einiges ist passiert seit der letzten Folge: Wir waren in Polen! Und warum? Ganz einfach: Uns lockten zwei Freizeitparks. Wo wir waren und was wir erlebt haben, hört ihr in achtercast Folge 63.

HIER ACHTERCAST FOLGE 63 HÖREN.

achtercast Folge 63: Wo geht’s lang?

Den einen – Energylandia in Zator – kannten wir schon (gibt auch eine Folge dazu). Doch es gab so viel Neues, da mussten wir nochmal hin. Der andere Park ist Legendia in Kattowitz, den wir noch nicht kannten, der aber mit der Vekoma-Achterbahn “Lech-Coaster” gelockt hat.

Unsere Travel-Tipps:

  • Wenn ihr nur nach Energylandia wollt, fliegt nach Kattowitz oder Krakau (Zator liegt genau dazwischen). Wenn Legendia dazu soll, bietet sich Kattowitz an.
  • Alternativ gehen sicher auch Zugreisen, bitte informiert euch.
  • Menschen an Flughäfen werden immer dämlicher.

Etwas seltsam: Legendia.

Legendia ist schön um einen See herum angelegt. Die Hauptattraktion ist ganz klar “Lech Coaster” von Vekoma (Lech ist eine polnische Biermarke). Der Eingang, das Rafting, die Wasserbahn und ein interaktiver Dark-Ride wirkten auch neu. Bei letzterem war das tolle Fahrsystem aber sinnlos.

Der Rest sind zusammengewürfelte (Kirmes-)Attraktionen, die teilweise auch geschlossen waren. Größtenteils gibt es nur eine minimale Thematisierung und im Allgemeinen schwebt ein Lost-Place-Vibe durch den Park. Ein paar Stunden kann man in Legendia verbringen, für einen ganzen Tag reicht es aber nicht.

Freizeitpark auf Steroiden: Energylandia.

Unser zweiter Besuch in Energylandia nach 2018. Der Park mittlerweile doppelt so groß. Es gibt ein neues Parkplatzsystem, dass auf krasses Wachstum in der Zukunft ausgelegt ist.

Zadra (RMC-Hybrid) die beste Bahn im Park noch vor Hyperion, aber die Achterbahn hat auch den längsten Warteschlangenweg der Welt. Abyssus von Vekoma war jedoch enttäuschend, da die Bahn schlicht keinen „Wumms“ hatte.

Die neuen Themenbereiche sind viel besser gestaltet, als der Kern des Parks, aber die Ausführung wirkt seelenlos. Die Anzahl an Attraktionen, Shops und Gastro abseits der Achterbahnen ist beeindruckend.

Bald kommt ein neuer Bereich mit “Candy”-Thema und von außen wirkt das alles super billig. Teilweise setzt Energylandia auf Quantität statt Qualität (alles von Vekoma quasi doppelt).

Im Energylandia braucht ihr mindestens einen kompletten Tag, mittlerweile besser auch zwei, schließlich lockt auch noch der Wasserpark, der im Eintritt mit drin ist.

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